In Entwicklungsländern können staatliche Beschäftigungsprogramme die Armut verringern

Programme der öffentlichen Hand in Entwicklungsländern können dazu beitragen, dass geringqualifizierte Arbeitnehmer kurzfristige ökonomische Schocks besser verkraften und Armut langfristig verringert wird. Voraussetzung ist, dass sie sinnvoll gestaltet und implementiert werden. Dazu gehört, die Zielgruppen exakt zu identifizieren, den Arbeitslohn richtig zu bemessen und effiziente Verfahrensweisen zu etablieren. In der Praxis schränken Rationierung, Korruption, Missmanagement und andere Umsetzungsmängel vielfach die Wirksamkeit öffentlicher Beschäftigungsprogramme ein.

Zimmermann, L. In Entwicklungsländern können staatliche Beschäftigungsprogramme die Armut verringern. IZA World of Labor 2014: 25 doi: 10.15185/izawol.25

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